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Service für Pflegende

Zweifellos gibt es Angebote von Arbeitgebern, die exzellente Rahmenbedingungen für pflegende Beschäftigte schaffen, für kleinere Unternehmen aber kaum finanzierbar oder aufgrund von Größe und Struktur der Belegschaft nicht zielführend sind. Deshalb muss es beispielsweise nicht immer die vom Arbeitgeber geschlossene, vertragliche Vereinbarung mit professionellen Pflegeeinrichtungen sein, mit der Belegplätze für die Kurzzeitpflege zur Verfügung gestellt werden. Ein pflegesensibles Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass angemessene und bedarfsgerechte Angebote für die Beschäftigten entwickelt werden. Dabei kann es sich um Informationspakete für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer handeln genauso wie um das Ermöglichen von Gesprächen, mit denen die Vernetzung Betroffener gefördert wird. Das Unternehmen als Informationsquelle und als Ort für soziale Begegnungen ist auch deshalb so wichtig, weil pflegende Beschäftigte gerade zu Beginn einer Pflegesituation kaum noch andere Orte als den Arbeitsplatz und den Pflegeort aufsuchen.

Belegplätze für die Kurzzeitpflege

Unternehmen können mit Pflegeeinrichtungen einen Vertrag über Belegplätze aushandeln.

Beratung zum Pflegearrangement und Vermittlung externer Unterstützungsdienste

Der Zuschnitt auf die individuellen Rahmenbedingungen ist einer der wichtigsten Punkte, um Beruf und Pflege zu vereinbaren.

Freiwilligen-Pool als Betreuungsdienst

Gelegentliche Betreuung durch Ehemalige als Ergänzung zum Pflegearrangement.

Psychosoziale Beratung

Durch Beratung Einschränkungen bei der beruflichen Tätigkeit bis hin zu Ausfällen durch psychosomatisch bedingte Krankheiten vermeiden.

Seminare und Schulungen für pflegende Angehörige

Praxisnahe Schulungen tragen unter anderem dazu bei, dass Beschäftigte lernen, sich physisch und psychisch zu schonen.