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Rechtliche Grundlagen:

Mit den seit dem 1.1.2015 geltenden Neuregelungen im Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und im Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) wird die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege weiter verbessert.

Mit dem Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf werden die Regelungen beider Gesetze besser miteinander verzahnt. Pflegende Beschäftigte erhalten mehr zeitliche Flexibilität und Sicherheit, um die Pflege von Angehörigen und den Beruf miteinander zu verbinden. Es wurde eine bis zu 10 Tage begrenzte Lohnersatzleistung (Pflegeunterstützungsgeld), ein Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit und ein Anspruch der Beschäftigten auf ein zinsloses Darlehen eingeführt. Zu den „nahen“ Angehörigen zählen nun beispielsweise auch Lebenspartner, lebenspartnerschaftsähnliche Gemeinschaften, Schwägerinnen und Schwäger.

Anspruch auf Pflegeberatung - Unterstützung durch Pflegestützpunkte

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen haben einen Rechtsanspruch auf individuelle und umfassende Pflegeberatung gegenüber ihrer Pflegekasse.

In Hessen kann diese Pflegeberatung entweder Zuhause oder in einem der regionaen Pflegestützpunkte stattfinden. In Hessen gibt es 27 Pflegestützpunkte,  die hilfe- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige als zentrale und wohnortnahe Anlaufstellen umfassend und unabhängig beraten und unterstützen.

Individueller Versorgungsplan

Die Pflegeberaterin bzw. der Pflegeberater erarbeiten auf Wunsch der bzw. des Ratsuchenden einen auf die jeweilige persönliche Situation bezogenen Versorgungsplan. Im Internetportal www.pflege-in-hessen.de finden Sie die aktuelle Liste der Pflegestützpunkte in Hessen sowie alle relevanten Informationen für Ihren „persönlichen Leitfaden“ zu Fragen rund um die Pflege.